Kundenumgang in der Digitalisierung

Kundenumgang in der Digitalisierung

Kundenumgang in der Digitalisierung

Wie schaffen es Unternehmen zukünftig den Kundenumgang in der Digitalisierung mit großer Nähe zu Ihrem Kunden herzustellen. Viele Unternehmen kennen die Bedürfnisse ihrer Kunden nicht und sehen ihre eigenen Prozesse im Mittelpunkt, um Kosten zu sparen und die Effektivität zu erhöhen. Das geht nur auf Kosten der Kundenbeziehung, weil der Kunde nicht mehr in den Mittelpunkt gestellt wird.

Die große Gefahr durch die Digitalisierung ist nun, dass Kunden viel besser informiert sind und damit auch direkt zu einem Mitbewerber gehen können.

Kundenumgang in der Digitalisierung

Hier 7 Schritte zu mehr „Kunde im Zentrum“ in der Digitalisierung:

1. Reflektion Ist-Zustand des Kundenumgang in der Digitalisierung

Es geht hier um das Bewusstmachen der derzeitigen Situation. Die meisten Unternehmen sind nicht so kundennah wie sie wirklich glauben. Wie ist die Einstellung der Mitarbeiter und wie sind die Prozesse derzeit ausgelegt? Auf den Kunden oder für die Effektivität im eigenen Unternehmen?

Sind Abteilungen, die nicht im direkten Kundendialog stehen, auf den Kunden sensibilisiert? Kennen Sie das Kundenerlebnis in Ihrem Unternehmen? Was steht im Vordergrund ihres Handelns – der Kunde oder der Unternehmensprozess?

2. Umdenken auf den Kunden – gerade in der Digitalisierung

Vor allem die Mitarabeiter und Abteilungen, die nicht täglich mit dem Kunden zu tun haben, benötigen oft einen Perspektivenwechsel. Hilfreich als Mitarbeiter selbst einmal Kunde zu sein und die Kundenorientierung des eigenen Unternehmens zu spüren.

3. Bedürfnisse des Kunden erkennen

Häufig ist das wirkliche Wissen über das Kundenbedürfnis gar nicht da. Was erwartet ein Kunde im Kundenumgang in der Digitalisierung? Viele Informationen hierüber sind bei den eigenen Mitarbeitern bereits da. Hier gilt es dieses Wissen zu kanalisieren und die Informationen über die Kunden mit allen verfügbaren Daten auch zusammenzuführen und zu analysieren.

4. Kundenbeziehung aufbauen

Eine Kundenbeziehung wird nicht nur mit Kauf und Bezahlung aufgebaut. Es ist das gesamte Erleben des Kunden im Kundenumgang in der Digitalisierung. Wie gut erreichbar ist das Unternehmen, wie ist der Umgang bei einer Beschwerde….. Sehen Sie den Beziehungsaufbau als einen Prozess der in erster Linie für den Kunden aufgesetzt wird und nicht für das eigene Unternehmen und dessen Effektivität.

5. Kunden entwickeln Produkte gerne mit

Ihre Kunden wissen genau was sie benötigen. Ermöglichen Sie Ihnen die Ideen für Innovation und neue Produkte mitzuteilen. In diesem Sektor gibt es immens viel Innovation.

6. Verkauf anhören für besseren Kundenumgang in der Digitalisierung

Der Verkauf kann Ihnen den größten Input geben, was der Kunde im Kundenumgang in der Digitalisierung erwartet. Leider hat der Verkauf in vielen Unternehmen eben nur eine untergeordnete Rolle, je nachdem in welcher Kultur das Unternehmen lebt. Geben Sie dem Verkauf Entscheidungs- und Gestaltungsspielraum und es wird sich in Ihrem Unternehmensergebnis positiv wiederspiegeln.

7. Der Fisch stinkt vom Kopf

Um den Kundenumgang in der Digitalisierung wirklich in den Köpfen zu verankern ist es wichtig, dass das Thema Kundenzentrierung in der Führung verankert ist. Jedes Handeln und Verändern sollte darauf ausgerichtet sein, wie das Kundenerlebnis dadurch verbessert wird. Hilfreich ist es auch die Kundenzufriedenheit als Kennzahl einzurichten mit der Adaptierung der jeweiligen Mitarbeiterziele.

P.S. Nutzen Sie einen Coach oder Consultant um diesen Prozess auch extern zu begleiten und machen sie begleitende Trainingsmassnahmen.

ANMELDUNG ZUM NEWSLETTER

newsletter-ulrike-knauer-verkaufstraining-positionierung-verhandlungstraining-verkaufsschulung-verhandlungsschulung-training-consulting

VERKAUFSSEMINARE & VERHANDLUNGSSEMINARE


Weiterführende & Interessante Links

https://www.ulrikeknauer.com/digitalisierung-vertrieb-scheitert-am-know-how/

Ähnliche Beiträge

  • Kaufentscheidung treffen

    Bauch oder Kopf – wie entscheide ich richtig? Kaufentscheidung Laut einer Forsa-Umfrage entscheiden 34 Prozent der Deutschen aus dem Bauch heraus, auch bei der Kaufentscheidung, wenn z.B. statistische Daten zu Verfügung stehen, um die Entscheidung rational zu fällen. Die Umfrage ist ein wenig irreführend. Da wir täglich um die 20.000 Entscheidungen treffen, fallen die meisten unserer Entscheidungen ohnehin intuitiv aus, auch wenn wir sehr kopfbetont sein sollten. Die Umfrage sagt also nur aus, dass viele sich auf ihre Intuition verlassen, sobald sie sich einer Entscheidung bewusst werden. Heisst das auch, dass wir Kaufentscheidungen aus dem Bauch treffen? In den letzten Jahren tobt ja ein Meinungsstreit darüber, ob nicht generell Bauchentscheidungen…

  • Wenn der Kunde nicht zuhört! – Faktoren für gutes Verkaufen

    Welche Erwartungen kann ich an Kunden haben? Was heisst gutes Verkaufen? Neulich beim Bürgersteiggespräch über gutes Verkaufen: „Der hat mir überhaupt nicht zugehört. Der hat immer auf sein Handy geschaut. Den hat das gar nicht interessiert. Doofer Kunde“ erzählt mir der Verkäufer nach seinem Kundentermin. Kennen Sie das? Wie oft hatten Sie in einem Gespräch schon einmal das Gefühl, dass Ihr Kunde nicht zuhört – an dem Angebot nicht interessiert ist? Und wir gehen dann frustriert und denken uns – so ein respektloser Kerl. Wo ist hier die Wertschätzung? Wenn der Kunde nicht zuhört – was tun? An andere Kunden verkaufen? Wenn ich für zu meinem Vortrag gehe, dann komme…

  • online Sichtbarkeit

    Interview Recruitingclub online Sichtbarkeit Frau Knauer, Sie sind Vertriebsexpertin und beschäftigen sich intensiv mit dem Thema online Sichtbarkeit, bzw. mit dem so wichtigen Google Ranking. Können Sie unseren Lesern erklären, wieso? Wer nachhaltig sichtbar sein und gefunden werden will, kommt im online Marketing und im Vertrieb an der Suchmaschine Google definitiv nicht vorbei. Online Sichtbarkeit ist King. Das habe ich schon vor langer Zeit festgestellt. Obwohl ich meine online-Marketing Hausaufgaben immer gemacht, professionelle Inhalte verbreitet und meine Beiträge vermeintlich suchmaschinenoptimiert geschrieben habe, tat sich im Ranking nur wenig. Ich blieb bei Google auf Seite 2 manchmal auch auf Seite 1 mit der Ortsangabe. Wir wissen doch alle: Die ersten zehn…